Die Pflege der Sträucher und Stauden fängt bei einer
sehr guten Pflanzenkenntnis an. Nur eine standortgerechte Pflanzung
und Sortenwahl ermöglicht uns den Pflegeaufwand gering zu
halten.
Das Ziel der Bodenpflege ist, die Erhaltung und Förderung
der Bodenstruktur. Der Boden muss regelmässig gelockert werden,
damit die Durchlüftung der oberen Bodenschichten gewährleistet
ist. So wird auch verhindert, dass stehende Wasserflächen
oder Staunässe entstehen können. Dem Boden sollte jährlich
neue organische Substanz, am besten in Form von Kompost, zugeführt
werden. Durch diese Massnahme werden die Bodenlebewesen gefördert,
was sehr wichtig für den Boden ist. Durch das regelmässige
bearbeiten der obersten Bodenschicht, wird auch das Unkraut gehemmt.
Weil in den meisten Gärten die jährliche Zufuhr von
organischer Substanz fehlt, muss man die fehlenden Nährstoffe
durch Düngergaben einbringen. Wir haben folgende Möglichkeiten
um den Pflanzen die fehlenden Nährstoffe zuzuführen:
Schnell wirkende mineralische oder organische Dünger,
die nur eine beschränkte Zeit wirken. Die schnell wirkenden
Dünger werden im Frühjahr verabreicht um die Pflanzen
beim Neuaustrieb zu unterstützen.
Langfristig wirkende mineralische oder organische Dünger
werden der Pflanzung verabreicht, damit sie das ganze Jahr hindurch
mit genügend Nährstoffen versorgt wird. Die Dünger
werden auch im Frühjahr verabreicht, weil sie eine gewisse
zeit benötigen bis sie wirken.
Bei den folgenden Punkten ist eine Bewässerung von Vorteil:
In den ersten Wochen nach der Pflanzung, sollte die Pflanzen
genügend Wasser zur Verfügung haben. Weil ihr Wurzelsystem
noch auf den Wurzelballen und seine näheren Umgebung beschränkt
ist.
Bei laubabwerfenden Gehölzen, sollte man in den ersten
beiden Jahren nach der Pflanzung, bei Trockenheit, bewässern.
Immergrüne Laubgehölze sollten, bei einem trockenen
Herbst, bewässert werden.
Auch zwischen zwei Frostperioden empfiehlt es sich die immergrünen
Gehölze zu bewässern. Weil sie auch in den Wintermonaten
Wasser benötigen.
Eine Abdeckung des Bodens verhindert eine übermässige
Verdunstung von Wasser. Zudem schützt es die oberste Bodenschicht
vor Erosion.
Die Vorteile sind:
Es muss weniger gegossen werden
Das Bodenleben wird durch den Abbauprotzes gefördert
Der Unkrautbewuchs wird unterdrückt
Der Boden wird vor dem Austrocknen und Verschlämmen
geschützt
Die Nachteile sind:
Der Verrottungsprotzes, der Holzprodukte, entzieht dem Boden
Stickstoff, der nachher den Pflanze fehlt wenn er nicht mit
einer Düngung eingebracht wird.
Viele kleinere Bodendecker haben mühe die Mulchschicht
(Rindenmulch) mit ihren Wurzeln zu durchdringen, deshalb decken
sie die Pflanzfläche auch nur schlecht.
Mit dem Schnitt an Sträuchern will man ihren Aufbau fördern
und ihre natürliche Form erhalten. Im Weiteren soll der Schnitt
die Sträucher gesund erhalten und wenn es nötig ist,
sie verjüngen damit sie zu neuem Leben kommen.
Beim Schnitt sind folgende Grundsätze zu beachten:
So viel als nötig so wenig wie möglich schneiden.
Beim Schnitt darauf achten, dass die kleinste mögliche
Schnittstelle entsteht.
Grundsätzlich können die Gehölze fast während
dem ganzen Jahr geschnitten werden. Nur während der kurzen
Zeit, wenn die Gehölze austreiben und während des
Blattabfalls, sollten sie nicht geschnitten werden.
Mit dieser Schnittmethode erhalten wir ein kräftiges, gesundes
und gleichmässiges Triebgerüst. Bei diesem Schnitt werden
Triebe abgeschnitten welche aneinander reiben oder solche die
ins Strauchinnere wachsen. Es werden auch kranke, tote und schwache
Triebe entfernt. Mit der Zeit kann es auch nötig werden einen
alten Trieb ganz zu entfernen. Bei Solitärgehölzen sollte
man grundsätzlich keine alten Triebe entfernen.
Der Förderschnitt soll die Blühwilligkeit der Sträucher
fördern. Sträucher, welche am einjährigen Holz
blühen (Lavandula, Caryopteris, Buddleja usw.), werden im
März stark zurück geschnitten. Einzelne Sträucher
werden nach der Blüte geschnitten, um eine Nachblüte
zu fördern oder um die Knospenbildung zu begünstigen
(Hibiscus, Weigela, Forsythia).
Hecken aus Sommergrünen Gehölzen (z.B. Carpinus) werden
einmal pro Jahr, im August geschnitten. Immergrüne und Nadelgehölze
schneidet man im August Buchshecken und Taxus sollten zweimal
im Jahr geschnitten werden, einmal Ende Juni und das zweite mal
Ende Oktober.
Bei Sträuchern in schneereichen Lagen empfiehlt es sich,
diese im Herbst zusammen zu binden, wegen dem Schneedruck. Die
frostempfindlichen Gehölze können mit Jutematerialien
oder andern Produkten von der Kälte geschützt werden.
Das Ziel der Bodenpflege ist, die Erhaltung und Förderung
der Bodenstruktur. Der Boden muss regelmässig gelockert werden,
damit die Durchlüftung der oberen Bodenschichten gewährleistet
ist. So wird auch verhindert, dass stehende Wasserflächen
oder Staunässe entstehen können. Dem Boden sollte jährlich
neue organische Substanz, am besten in Form von Kompost, zugeführt
werden. Durch diese Massnahme werden auch die Bodenlebewesen gefördert,
was sehr wichtig für den Boden ist. Durch das regelmässige
bearbeiten der obersten Bodenschicht, wird auch das Unkraut gehemmt.
Weil in den meisten Gärten die jährliche Zufuhr von
organischer Substanz fehlt, muss man die fehlenden Nährstoffe
durch Düngergaben einbringen. Wir haben folgende Möglichkeiten
um den Pflanzen die fehlenden Nährstoffe zuzuführen:
o Schnell wirkende mineralische oder organische Dünger,
die nur eine beschränkte Zeit wirken. Die schnell wirkenden
Dünger werden im Frühjahr verabreicht um die Pflanzen
beim Neuaustrieb zu unterstützen.
o Langfristig wirkende mineralische oder organische Dünger
werden der Pflanzung verabreicht, damit sie das ganze Jahr hindurch
mit genügend Nährstoffen versorgt wird. Die Dünger
werden auch im Frühjahr verabreicht, weil sie eine gewisse
zeit benötigen bis sie wirken. Die Zeit bis sie wirken, wird
von dem schnell wirkenden Dünger überbrückt.
Bei den folgenden Punkten ist eine Bewässerung von Vorteil:
In den ersten Wochen nach der Pflanzung, sollte die Pflanzen
genügend Wasser zur Verfügung haben. Weil ihr Wurzelsystem
noch auf den Wurzelballen und seine Nähere Umgebung beschränkt
ist.
Bei allen Staudenpflanzungen, sollte man in den ersten beiden
Jahren nach der Pflanzung, bei Trockenheit, bewässern.
Eine Abdeckung des Bodens verhindert eine übermässige
Verdunstung von Wasser. Zudem schützt es die oberste Bodenschicht
vor Erosion.
Die Vorteile sind:
Es muss weniger gegossen werden
Das Bodenleben wird durch den Abbauprotzes gefördert
Der Boden wird vor dem Austrocknen und Verschlämmen
geschützt
Die Nachteile sind:
Bei Stauden dürfen keine Rindenschnitzel oder Holzhäcksel
verwendet werden, weil die Stauden sehr grosse Probleme haben
sich in diesen Mulchmaterialien auszubreiten.
Stark versamende Stauden sollten vor dem Versamen zurück geschnitten
werden. Anderenfalls muss die Vielzahl der aufkommenden Keimlinge
von Hand entfernt werden (z.B. Aruncus dioicus, Astrantia major,
Campanula latifolia).
Remontierschnitt
Einige Arten belohnen einen Rückschnitt nach der Blüte
mit einer zweiten Blütezeit. Durch den Schnitt wird die Samenreife
verhindert und die Wuchskraft in die zweite Blüte investiert
(z.B. Alchemilla mollis, Centaurea montana, Astrantia major).
Blütezeitverlängerung
Durch laufendes Ausschneiden von abblühenden Blüten,
kann eine extrem lange Blütezeit erreicht werden (z.B. Hemerocallis,
Buphthalmum salicifolium).
Reduzierschnitt
Bei einigen Stauden ist die Vitalität so gross, dass sie
ihre benachbarten Stauden verdrängen. Diese Stauden müssen
ständig durch Rückschnitt und Ausgraben im Wuchs gehemmt
werden (Symphytum, Lamiastrum, Boglossoides).
Pflegerückschnitt
Der Rückschnitt wird bei einigen Stauden (z.B. Thymus x
citriodorus) besser erst im Frühjahr durchgeführt, so
wird die Winterhärte der Stauden verbessert. Bei den gut
winterharten Stauden kann der Pflegerückschnitt auch schon
im Herbst durchgeführt werden. Ein Rückschnitt im Frühjahr
empfiehlt sich auch bei Stauden mit einem attraktiven Frucht-
oder Samenschmuck. Diese Stauden (alle Gräser, Dictamnus,
Anaphalis usw.) verhindern, dass eine Staudenrabatte im Winter
kahl und trostlos aussieht.
Die frostgefährdete Stauden schützt man am besten mit
individuellen Winterschutzmaterialien vor Kälte und Nässe.
Es eignen sich Tannenäste, Jutematerialien oder Schilfrohrmatten
eignen sich für den Winterschutz. Ein guter Isolator für
kurze Triebe und Wurzeln bilden Streuschichten mit Laub oder Kompost.